Seit vielen Jahren arbeitet ich als studierte Ethnologin, Theaterwissenschaftlerin und Erzählerin in den Museen, Ausstellungen und einigen Schlössern in Berlin und Brandenburg. Als gebürtige Berlinerin liegt mir unsere die Stadt mit ihrer Vielfältigkeit sehr am Herzen. Eine wichtige Phase in der historisch- kulturellen Entwicklung Berlins war die Salonkultur von 1780 bis 1914. Keine weitere Stadt verkörpert diese außergewöhnliche Besonderheit in allen Facetten so sehr wie Berlin. Der Drang nach Wissen zog sich am Ende der Aufklärung durch alle Schichten der Gesellschaft. So begann man sich zuerst bei Henriette und Marcus Herz zu treffen.

Friedhof am Halleschen Tor
Was hat dies mit unserer Tour zu tun?! Kommt uns seht selbst!

 Die „jüdische Geselligkeit“ erlaubte einen gesellschaftlichen Freiraum, für den es noch keine Institutionalisierung gab. Allein der geistige Austausch war Nahrung und Ziel. Der Wunsch sich zu bilden sorgte dafür, dass diese Treffen stände-religions und geschlechterübergreifend stattfanden.

Diese äußerst interessante Zeit im gesellschaftlichen Leben Berlins findet nur marginal Beachtung.

Zu Unrecht, finde ich und so habe ich mich intensiver mit diesem Thema beschäftigt.

Bei der dreistündigen Tour durch die Berliner Salonkultur besprechen wir die Phase der Entstehung der Salonkultur, Salons in der Zeit der Napoleonischen Besetzung, die Antisalons der „Schwarzen Romantiker“ und den Niedergang der Berliner Salonkultur.

Mehr verraten wir Ihnen nicht, sonst kommen Sie ja nicht mehr mit auf unserer Tour und entdecken die Zeit der Berliner Salonière. 

Knoblauchhaus Berlin

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